Super8 - Normal8 - 8mm Digitalisierung, Berlin

Die Filme haben ihre Standfestigkeit bewiesen. Nun geht's um digitale Zukunftssicherheit.

Glücklicherweise ist Speicherplatz sehr erschwinglich geworden. Also kann man hochauflösend und mit relativ wenig Komprimierung archivieren. Von solchen Originalen können später alle erdenklichen Formate abgeleitet werden: DVD, Blu-ray, Web-Stream, Facebook, iPad oder was sonst noch auf uns zukommt.

Falls Sie unser Verfahren mit jemandem besprechen wollen, können Sie hier die Seite weiterleiten 


Wir sind eine gelistete
Motion Picture Transfer Facility

 

Innovation als Tradition!

Seit zehn Jahren (zunächst als "kreativeDVD", logo rechts) streben wir nach der bestmöglichen Archivierung von Schmalfilmen. Schon immer erhalten unsere Kunder daher (Einzelbild-)AVIs, die sie dann selber bearbeiten können.

"Wir liefern Rohdiamanten, den Schliff bestimmen Sie!"

Als erster deutscher Anbieter stellten wir bereits 2008 unseregesamte Produktion auf FullHD (1080) um. Und nun, da wir Schmalfilme sogar als Bildsequenz liefern können, also ganz ohne Video-Codec, haben wir die Messlatte erneut hochgesetzt!



Selbstverständliches:
Wir kennen nur eine Qualitätsstufe: "Wenn schon, denn schon".
So werden Ihre Filme zunächst sorgfältig und schonend gereinigt (nass, antistatisch und dann trocken) und Klebestellen werden nach Bedarf erneuert.
Die Digitalisierung selber erfolgt natürlich ohne jegliche Zwischenprojektion, direkt von der vergrößerten Filmbühne, und zwar von der schärferen Emulsionsseite, was Kratzer weitgehend unterdrückt. Als Lichtquelle dient ein schonendes LED-Array.
Die besonderen Vorteile unseres Verfahrens erfordern allerdings etwas Hintergrundinformation.



Zusammentreffen zweier Gaukeleien
Schmalfilme sind eine Serie winziger Dias, die - wie das Daumenkino aus der Schulzeit - schnell genug wechseln, um dem Auge Bewegung vorzugaukeln. Weil beim Digitalisieren unterschiedliche Bildfrequenzen aufeinander treffen, besteht die Crux darin, aus den 16, 18 oder 24 Rahmen einer Filmsekunde die erforderlichen  25 Bilder einer PAL-Sekunde zu machen.

Um sie zeitlich anzupassen, müssen die Filme also "gestreckt" werden, indem bis zu neun Bilder pro Sekunde eingefügt werden. (untere Grafik) Diesen unumgänglichen Vorgang nennt man "Pull-Down" oder Padding, also Stopfen.
Wann und besonders wie das geschieht, hängt vom System ab.



Echtzeit-Verfahren -  ob Eigenbau oder "Profigerät" - beruhen auf dem Gleichlauf von Projektor und Camcorder. Da aber weder 16 (N8) noch 18 (S8) Bilder pro Sekunde mathematisch mit der PAL-Frequenz zu vereinbaren sind, werden beide mit 16,67fps abgespielt, also einer Abweichung von bis zu 8%.
Bereits während der Aufname bastelt der Camcorder dann die erforderlichen Füllbilder mittels Interlacing aus benachbarten Rahmen zusammen und fügt sie den Dateien permanent hinzu!
Wenn - wie bei Normal 8 - fast ein Drittel aller Bilder solche Mischbilder sind, kann es, wie dieser (Wikipedia) Artikel erklärt, bei modernen Wiedergabegeräten zu hässlichen Effekten kommen. (Bild rechts.)



Die bessere Lösung ....

... ist ein konsequentes Einzelbild-Verfahren, das also jeden Filmrahmen - von der Aufnahme bis zur Wiedergabe - aufrecht erhält.

sn-hd8

Der besondere Vorteil unseres Systems, das u.a. auch vom Academy of Motion Pictures Archive in Hollywood verwendet wird, liegt dabei in seiner genialen asynchronen Aufnahmetechnik.
Völlig unabhängig von Aufnahme-oder Projektorgeschwindigkeit wird zunächst jedes einzelne Filmbild von einem HD Sensor erfasst und - wie Perlen auf eine Kette - auf ein RAID-System übertragen.        

Digitalisierung nach Maß!

Die erforderlichen Füllbilder können gleich von uns durch Rahmenverdoppelung eingefügt werden. Das resultiert in einer 100% flimmerfreien und progressiven Videodatei, die mit der wirklichen Geschwindigkeit abläuft. Oder aber, die Datei kann - für spätere Anpassung - ganz ohne Füll exportiert werden. Letztendlich besteht sogar die Möglichkeit, die Filme als individuelle JPEG Standbilder - Bildsequenz - auszugeben.

Im weiteren erfahren Sie mehr über diese Möglichkeiten. Aber zunächst einmal, lohnt sich der ganze Aufwand überhaupt?

schmalfilm digitalisierung mittels asynchronem Einzelbild verfahren ohne interlacing
Innovation als Tradition!

Seit zehn Jahren (zunächst als "kreativeDVD", logo rechts) streben wir nach der bestmöglichen Archivierung von Schmalfilmen. Schon immer erhalten unsere Kunder daher progressive (Einzelbild) AVIs, die sie dann selber bearbeiten können.
"Wir liefern Rohdiamanten, den Schliff bestimmen Sie!"

Als erster deutscher Anbieter stellten wir bereits 2008 unsere gesamte Produktion Full-HD um. Und nun, da wir Schmalfilme sogar als Bildsequenz liefern können, also ganz ohne Video-Codec, haben wir die Messlatte erneut hochgesetzt!



Selbstverständliches:
Wir kennen nur eine Qualitätsstufe: "Wenn schon, denn schon".
So werden Ihre Filme zunächst sorgfältig und schonend gereinigt (nass, antistatisch und dann trocken) und Klebestellen werden nach Bedarf erneuert.
Die Digitalisierung selber erfolgt natürlich ohne jegliche Zwischenprojektion, direkt von der vergrößerten Filmbühne, und zwar von der schärferen Emulsionsseite, was Kratzer weitgehend unterdrückt. Als Lichtquelle dient ein schonendes LED-Array.
Die besonderen Vorteile unseres Verfahrens erfordern allerdings etwas Hintergrundinformation.



Zusammentreffen zweier Gaukeleien
Schmalfilme sind eine Serie winziger Dias, die - wie das Daumenkino aus der Schulzeit - schnell genug wechseln, um dem Auge Bewegung vorzugaukeln. Weil beim Digitalisieren unterschiedliche Bildfrequenzen aufeinander treffen, besteht die Crux darin, aus den 16, 18 oder 24 Rahmen einer Filmsekunde die erforderlichen  25 Bilder einer PAL-Sekunde zu machen.

Um sie zeitlich anzupassen, müssen die Filme also "gestreckt" werden, indem bis zu neun Bilder pro Sekunde eingefügt werden. (untere Grafik) Diesen unumgänglichen Vorgang nennt man "Pull-Down" oder Padding, also Stopfen.
Wann und besonders wie das geschieht, hängt vom System ab.



Echtzeit-Verfahren -  ob Eigenbau oder "Profigerät" - beruhen auf dem Gleichlauf von Projektor und Camcorder. Da aber weder 16 (N8) noch 18 (S8) Bilder pro Sekunde mathematisch mit der PAL-Frequenz zu vereinbaren sind, werden beide mit 16,67fps abgespielt, also einer Abweichung von bis zu 8%.
Bereits während der Aufname bastelt der Camcorder dann die erforderlichen Füllbilder mittels Interlacing aus benachbarten Rahmen zusammen und fügt sie den Dateien permanent hinzu!
Wenn - wie bei Normal 8 - fast ein Drittel aller Bilder solche Mischbilder sind, kann es, wie dieser (Wikipedia) Artikel erklärt, bei modernen Wiedergabegeräten zu hässlichen Effekten kommen. (Bild rechts.)



Die bessere Lösung ....

... ist ein konsequentes Einzelbild-Verfahren, das also jeden Filmrahmen - von der Aufnahme bis zur Wiedergabe - aufrecht erhält.

sn-hd8

Der besondere Vorteil unseres Systems, das u.a. auch vom Academy of Motion Pictures Archive in Hollywood verwendet wird, liegt dabei in seiner genialen asynchronen Aufnahmetechnik.
Völlig unabhängig von Aufnahme-oder Projektorgeschwindigkeit wird zunächst jedes einzelne Filmbild von einem HD Sensor erfasst und - wie Perlen auf eine Kette - auf ein RAID-System übertragen.

Digitalisierung nach Maß!

Die erforderlichen Füllbilder können gleich von uns durch Rahmenverdoppelung eingefügt werden. Das resultiert in einer 100% flimmerfreien und progressiven Videodatei, die mit der wirklichen Geschwindigkeit abläuft. Oder aber, die Datei kann - für spätere Anpassung - ganz ohne Füll exportiert werden. Letztendlich besteht sogar die Möglichkeit, die Filme als individuelle JPEG Standbilder - Bildsequenz - auszugeben.

Im weiteren erfahren Sie mehr über diese Möglichkeiten. Aber zunächst einmal, lohnt sich der ganze Aufwand überhaupt?

lohnt sich Full-HD fÃŒr das digitalisieren von 8mm schmalfilmen

Zuviel Auflösung gibt's nicht!

Oftmals sehen Kauf-DVD fast so gut aus wie ihre Blu-ray Vettern, Das liegt daran, dass beide von den selben extrem hochauflösenden Originalen stammen. Das Runterrechnen auf DVD behält also das Full-HD "DNA" bei.
Genau so steht es mit Full-HD Filmdigitalisierungen. Selbst wenn Sie zunächst nur DVDs von Ihren Dateien erstellen, geht die ursprüngliche Auflösung nicht verloren.
Wenn andererseits eine niedrigere Auflösung nachträglich hochgerechnet wird, kann man das bestenfalls Faux-HD nennen. Es lohnt daher, nachzufragen, ob die Filme als HD geliefert oder tatsächlich in FullHD (1080) aufgenommen werden!



Beim Scannen sollte man die Auflösung passend zur Wiedergabegröße wählen.

Die Bilder der linken Spalte sehen zwar gleich scharf aus, doch ist das untere ein 1:1 Scan, wogegen das obere von einem hochauflösenderen Original auf diese Größe reduziert wurde.
Vergrößert man diese Bilder nun (rechte Spalte), zeigen sich die Qualitätsreserven der hochauflösenden Version.
Ähnlich im Videobereich: Um auf einem 2 Millionen Pixel Full-HD Bildschirm wiedergegeben zu werden, muss eine 400K Standard PAL Digitalisierung fünffach vergrößert werden.
Trotz raffinierter Skalierungsalgorithmen kann keine Vergrößerung die Auflösung und das Detail einer nativen Full-HD Aufnahme ersetzen.



HD ist nicht gleich Full-HD!

Bedient eine Datei die 2 Millionen Pixel eines Full-HD Bildschirms gleichzeitig und ohne Skalieren (Hochrechnen), entspricht sie dem Full-HD Standard. Unsere tun das
.


 

 

 

 

 

 

 



Additive oder dynamische Schärfe

Wenn Sie selber Film projiziert haben, kennen Sie dieses sonderbare Phänomen: Im Stillstand erscheint z.B. ein Straßenschild unscharf. Sobald der Film läuft, wird dann alles scharf. Das liegt daran, dass Video und Film die einzelnen Bilder ganz unterschiedlich generieren.

Nähme man ein statisches Motiv mit einer Videokamera auf, wären die einzelnen Bilder praktisch identisch, denn die Pixel des Aufnahmechips bilden eine starre Matrix, quasi wie ein Fliegengitter.
Die Silberhalogenide der Filmemulsion, hingegen, sind sowohl in Größe als auch Position unregelmäßig. Jedes Bild stellt daher eine etwas andere Ansicht des Objekts dar. Das baut die Schärfe nach und nach - additiv - auf und zeigt sich besonders bei Wasser oder bewegtem Laub. Und je höher die Scanauflösung, desto deuticher wird dieser Effekt.

Das 2 Megapixel FullHD-Format (1080) ist feinmaschig genug, um sich dem "Film-Gefühl" glaubwürdig zu nähern.



Echte Technophile dürfen sich (mit der Erlaubnis des Autors, Frank Thomas) HIER einen Artikel runterladen, der viele dieser Fragen wirklich interessant und klar behandelt.

Lesen Sie nun, warum nicht nur die Auflösung, sondern auch das Daten-Format eine wichtige Rolle spielt...

nachbearbeitung digitalisierter 8mm schmalfilme

Codecs: Die große Kunst des Kleinkriegens
Video-Codecs (coder/decoder) ver-und entpacken große Rohdateien für spezifische Wiedergabeformate, Datenträger und Bandbreiten. Ein Universalgenie gibt es nicht.
Interframe Codecs (mpeg2) wurden für die Wiedergabe entwickelt und komprimieren ganze Gruppen von Bildern gemeinsam. Nur das erste davon ist ein vollständiges Videobild. Der Rest enthält nur Differenzinformation und muss für Wiedergabe oder Nachbearbeitung rekonstruiert werden. Für eine Digitalisierung also nicht ideal.
Intraframe Codecs, hingegen, (M-JPEG oder DV) komprimieren jedes einzelne Bild unabhängig von seinen Nachbarn. Diese "progressiven" Codecs sind ideal für rahmengenaues Schneiden, welhalb auch die  Digital Cinema Initiative M-JPEG als Produktions-und Vertriebscodec gewählt hat.

Da Kamera-und Kartenhersteller oft modifizierte Codecs verwenden, kann Kompatibilität schon heute problematisch sein. Wie soll das erst in 10 oder 20 Jahren aussehen?
Wäre es nicht toll, wenn man die Filme als Serie von Einzelbildern speichern könnte? Ohne einen bestimmten Video-Codec? Für optimale Zukunftssicherheit?



Weltpremiere:
Schmalfilm als Bildsequenz - ohne Video-Codec

Bildsequenzen (numbered image sequences) sind an sich nicht neu. Alle besseren Schnittprogramme können sie importieren und einige erlauben auch den Export. Dann allerdings nur aus Videodateien, die bereits einen Codierungs-und somit Komprimierungsvorgang hinter sich haben. Genau das umgehen unsere Bildsequenzen!

Mehr Netto vom Brutto!
Jeder Videocodec nutzt spezifische Informationen (die Räder, Waggons und Schiene), um einzelne Bilder zu einem "Movie" zu verknüpfen. 
Da unser Verfahren aber auf Einzelbildern basiert, können wir diese auch ohne vorherige Videocodierung ausgeben! Das so gesparte Volumen kommt den einzelnen Bildern zugute.

Als Bitmaps würden die 30-tausend Einzelbilder eines 120m Super8 Films allerdings hunderte von GB wiegen und jeden Heimrechner in die Knie zwingen.
Die Lösung ist JPEG, ein ausgereiftes Bild-Format, das auch in Jahrzehnten noch les-und bearbeitbar sein dürfte. Und da seine Komprimierung fein regulierbar ist, war es möglich, einen "sweet spot" in der Leistungskurve zu finden:

JPEG Komprimierung keine 5% 10% 20% 50%
1080p Einzelbild 1000K 430k 280K 150K 80K

Bei einer minimalen 5% JPEG Komprimierung wiegt die 120m Spule somit "nur noch" 12-13GB und kann (solange ein starker Rechner mit großzügigem Arbeitsspeicher vorhanden ist) unabhängig von Betriebssystem oder installierten Codecs importiert, bearbeitet und dann in jedes gewünschte Videoformat exportiert werden.
Da Sie vielleicht noch nicht über die erforderlichen PS verfügen, liefern wir die Bildsequenz nur als Kombination (Archiv-Set), die neben der Bildsequenz auch ein progressives AVI enthält.

Mehr vom Bild

Da manche Kameraoptiken und Filmtypen weit mehr abbildeten, als das projizierte Filmformat später zeigte, können wir die Filme auf Wunsch auch ohne Format-Maske, bis raus zur Perforation, liefern. Sie können den endgültigen Bildausschnitt dann im Videoprogramm selber bestimmen.

In diesem Bild (China, 1979, S8), wären im 4:3 Format die beiden anderen Passagier nicht zu sehen!



Einige Überlegungen zur Dateiengröße

Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass die Entwicklung des konventionellen Heimcomputers praktisch abgeschlossen ist. Klar, auch in Zukunft werden noch kraftvolle Rechner Verwendung finden, aber Laptops und iPads zeigen, dass für einen Großteil der Bevölkerung ein "richtiger" Computer nicht mehr erforderlich ist.
Was bedeutet das für die Filmarchivierung?

Produktionshäuser und Medienanstalten werden immer muskolöse 12-Kern Rechner verwenden, die auch 230GB/Std AVIs problemlos bearbeiten können.
Da die meisten Schmalfilme aber im Familienbereich angesehen und bearbeitet werden, muss man realistische Dateiengrößen erreichen, um den Spagat zwischen bestmöglicher Qualität und leichter Bearbeitbarkeit zu schaffen. Mit etwa 12GB pro 120m Film werden auch zukünftige Normalverbraucher unsere Dateien bearbeiten können.



Ausgabeformate

All unsere Dateien bleiben von Aufnahme bis Ausgabe progressiv: Jeder Filmrahmen ist ein eigenständiges Videobild und jedes Format ist leicht zu bearbeiten. Innerhalb dieser Vorgaben können wir die folgenden Optionen bieten:

AVI-1: Full-HD AVI (M-JPEG) ohne Geschwindigkeitsanpassung. Kann später im Medienplayer oder Schnittprogramm nach Belieben angepasst werden. Ideal, wenn vor dem Schnitt noch ein"Entwackler" verwendet werden soll.

AVI-2: Wie oben aber mit Geschwindigkeitsanpassung durch progressive Rahmenverdoppelung. Für Kunden, die ihre Filme sofort "richtig" abspielen und erst später bearbeiten wollen.

Archiv-Set (Bildsequenz + AVI): Für einige Cents mehr, erhalten Sie hier zwei Datensätze mit der Möglichkeit, einzelne Bilder zu verwenden und sicher zu sein, dass spätere Nutzer des Archivs die Filme importieren und bearbeiten können.

Qual der Wahl?

Rufen Sie einfach an, denn telefonisch kann man diese Fragen schnell besprechen!

nachbearbeitung digitalisierter 8mm schmalfilme

Vervielfältigen Sie ihr Familienarchiv!
Aus Sicherheitsgründen und damit die Filme von allen "genutzt" werden können.

Selbst Filme, die bereits geschnitten wurden, profitieren meist von etwas Straffen. Damals wollte man ja ungern etwas wegschmeißen. Im digitalen Bereich kann man dagegen freizügig mit der Schere umgehen, denn die Originale bleiben unangetastet.

Szenen umordnen, Titel, Musik, oder Fotos einfügen, all das macht Spaß und erfordert kein spezielles Wissen.
In der Hitze des Gefechts schlich sich manchmal auch ein Wurm ein - wie hier ein vergessener Farbfilter. Solche Problemchen können oft in einem einzigen Schritt gelöst werden.
Außer einem relativ modernen Rechner und guten Schnittprogramm braucht man nichts.
Und wenn Sie's sich absolut nicht zutrauen, machen Sie ein generationsverbindendes Projekt daraus, denn in jeder Familie gibt es Enkel, die sich für so "geiles" altes Material begeistern! So gewinnt jeder!

Welches Videoprogramm?
Wenn Sie bereits mit Video arbeiten und mit Ihrem (HD-fähigen) Progamm, wie Magix oder Pinnacle, vertraut sind, arbeiten Sie einfach weiter damit. Linux User müssen, wie stets, experimentierfreudig sein, wie dieser Blog bezeugt.

Wenn Sie noch kein Programm haben oder eine umfangreiche Filmsammlung bearbeiten wollen, lohnt sich eine passende Software.

Der Favorit ist wohl Adobe Premiere Elements 9. Es verfügt über eine intuitive Benutzeroberfläche und bietet nützliche Farb, Gamma-und Kontrastkorrekturen, die für Filme meist angesagt sind. Auch bietet es gleich zwei Algorithmen für die Geschwindigkeitsanpassung: Progressiv mittels Rahmenverdoppelung oder durch Interlacing für ältere Wiedergabegeräte.
Der Preis von etwa €80 schließt sogar gleich zwei Versionen ein, für PC und Mac. Somit füllt Premiere auch die etwas breite Lücke zwischen iMovie und FinalCut Express.


Wenn Sie gern an den Dateien arbeiten wollen, empfiehlt sich virtualdub.org, das eine erstaunliche Vielzahl von interessanten plug-in Modulen bietet, von Deshakern (Entwacklung) über Kornreduktion und mehr. Man muss sich allerdings etwas in die Sache einlesen.

Oh, noch ein sehr nützliches kleines Programm!
Vielleicht wollen Sie Ihre AVIs einfach nur etwas vorschneiden und dann - ohne erneutes Rendern - als zusammenhängende Datei wieder speichern. Oder Sie möchten geteilte AVIs (z.B. wenn Sie die Filme auf Daten-DVD erhalten haben) zusammenfügen? Dann empfehle ich AVCutty. (Leider nur für den PC). Definitiv eine kleine Spende wert!



Ob Sie die Filme auf DVD oder Blu-ray brennen, sie als HD-Stream für Laptop/Beamer ausgeben oder auf dem Handy mitnehmen wollen, selbstverständlich stehe ich Ihnen auch nach der Bearbeitung zur Seite und leite Sie gern telefonisch durch die ersten Schritte der Nachbearbeitung, damit Sie gleich loslegen können.
Hier schon einmal ein wenig akustische Nostalgie für Ihr erstes Projekt:
Projektor.mp3